Interview über Krisenproteste in Spanien

Der Politologe Nikolai Huke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Eberhard Karls Universität Tübingen und forscht zu sozialen Bewegungen und Krisen der Demokratie in Spanien. Er ist unter anderem in der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) aktiv. In seinem Buch Krisenproteste in Spanien gibt er auf der Grundlage von Interviews mit Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener Bewegungen einen detaillierten Einblick, wie sich als Reaktion auf alltägliche Krisen und autoritäre Austeritätspolitik neue Formen der radikaldemokratischen Selbstorganisation, des zivilen Ungehorsams sowie Versuche eines „Überfalls auf die Institutionen“ herausbilden. Auf der 21. Linken Literaturmesse in Nürnberg stellte er Auszüge seines Buches vor und gab einen Überblick über die Protestbewegungen in Spanien im Kontext der Eurokrise, wobei er insbesondere der Frage nachging, welche Vorteile bestimmte Aktions- und Organisationsformen haben und mit welchen Problemen sie andererseits behaftet sind. Im Anschluß daran beantwortete er dem Schattenblick einige Fragen zu diesem Themenkomplex.

Das Interview kann hier nachgelesen werden: http://www.schattenblick.de/infopool/d-brille/report/dbri0084.html.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>