Neuer Blogbeitrag: Eine Beziehung fürs Leben

Ehrenamtliche sind wichtig, um Geflüchtete auf dem Weg in den Arbeitsmarkt zu begleiten. Ihre fehlende Professionalität birgt jedoch auch Gefahren.

Für Geflüchtete ist die Arbeitsmarktintegration häufig erschwert: Einerseits fehlen soziale Netzwerke, andererseits kommen die meisten Geflüchteten, wie es der Mitarbeiter einer sächsischen Beratungsstelle formuliert, „ohne Systemwissen an. Ist ja irgendwie logisch. Warum sollst du dich mit der ganzen Sache beschäftigen, wenn du aus dem Ausland kommst?“ Die fehlenden sozialen Netzwerke zeigen sich zum Beispiel bei der Kinderbetreuung, erklärt ein hessischer Sozialarbeiter, „weil man ja diese ganze Sozialstruktur, die man eigentlich vorher hatte, dieses: Großeltern, passt mal auf, Nachbarn, passt mal auf. Das ist ja alles weg.“ Ehrenamtliche übernehmen vor diesem Hintergrund nicht nur eine Orientierungsfunktion, sondern fungieren teilweise auch als Ersatzfamilie. Weiterlesen: https://www.freitag.de/autoren/arbeitsmarktintegration/eine-beziehung-fuers-leben

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